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Vinea Wachau

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Vinea Wachau bezeichnete Leuthold I. von Kuenring/Dürnstein, "Oberster Schenk in Österreich" (1243-1312) das Kernstück seiner Besitzungen - deckungsgleich mit dem heutigen gesetzlich abgegrenzten Weinbaugebiet "Wachau" der Vereinigung "Vinea Wachau". Die Mitglieder erklären verbindlich, der Wachauer Weinkultur zu dienen und ausschließlich Wein aus der Wachau zu führen.

 

Um die Einzigartigkeit der Weine aus der Wachau zu betonen, klassifizierte die Vereinigung sie in drei Kategorien: Steinfeder, Federspiel und Smaragd. Damit schuf man die Rahmenbedingungen für Qualitätsweine, wie sie nur hier und niergendwo sonst auf der Welt wachsen können.


Steinfeder

 Steinfeder: Nach dem zarten, federleichten Gras (stipa pennata) benannt, das in umittelbarer Nachbarschaft zu den Reben wächst, sind Steinfeder-Weine die leichten, duftigen Weine des Weinbaugebietes Wachau. Diese müssen ein natürliches Mostgewicht von 15-17 Grad KMW und dürfen einen Alkoholgehalt von maximal 11,5 % aufweisen.


Federspiel
Federspiel: Mit dem „Federspiel“, einer simulierten Beute, wurde bei der früher sehr beliebten herrschaftlichen Falkenjagd der Beizvogel auf den Handschuh des Falkners zurückgelockt. Ein nuancenreicher und starker Charakter zeichnet diesen klassisch trockenen Wein aus. Das Mindestmostgewicht für Federspiel-Weine beginnt bei 17 Grad KMW, wobei der Alkoholgehalt zwischen 11,5% und 12,5% liegt.

Smaragdeidechse
Smaragd: Diese Bezeichnung steht für die edelsten und wertvollsten Weine der Wachau ab 12,5 % Alkohol. Höchste Traubenreife und eine natürliche Konzentration ermöglichen Weine von Weltklasse-Format. Sie wachsen auf steilen Steinterrassen über der Donau, wo sich an schönen Tagen die grün-bläulich schimmernden Smaragdeidechsen neben den Rebstöcken sonnen. Das Mostgewicht beträgt mind. 18,2 Grad KMW.